Über uns

Wer sind die Zwei, die verrückt genug sind über Stock und Stein von Berlin nach Peking zu radeln?

Björn und Jens, so heißen wir Zwei, die sich im Studium der Informationstechnik kennengelernt haben und mit dem Abschluss unserer jeweiligen Masterarbeit das große Abenteuer wagen wollen, wie es bereits viele vor uns getan haben. Der Alltag und das Geld verdienen kommt dann noch früh genug. Wir wollen diese Chance jetzt nutzen, wer weiß wann sie wieder kommt?

Mit gemeinsamen Reisen können wir nicht glänzen, es wird in dieser Verbindung das erste große Ding werden, somit auch bestimmt eine Herausforderung für uns beide im Miteinander, was wir aber sicherlich auch meistern werden.

 

Björn

profile brAuf zwei Räder bewegte ich mich bisher eigentlich nur innerhalb Deutschlands. Groß geworden bin ich im Radsport und radelte derweilen im schönen Brandenburg. Während meines Work and Travel-Aufenthaltes 2007 in Kanada bin ich auf eine 8-tägige Tour durch die Coast Mountains von Vancouver zum Rogers Pass geradelt und an der amerikanischen Grenze zurück. Dies war meine erste richtige Tour, wobei ich den letzten Tag nicht bestreiten konnte, da mir der Rahmen gebrochen war. Ein Jahr später ging es dann erneut mit dem Rennrad und Rucksack mit meinem Bruder von München durch die Alpen ans Mittelmeer und über die französischen Alpen und der Schweiz in 16 Tagen zurück nach Berlin.

Das bisher größte Erlebnis für mich war jedoch meine Backpacker-Tour durch Süd-/Südostasien nach Australien und Neuseeland. In den damaligen 9 Monaten habe ich sehr viel gesehen und erlebt. Begonnen mit einer traumhaften Trekkingtour durch Nepal und anschließend der yogischen Auszeit in Indien, bis hin zum Malern in Australien, um die Reisekasse aufzubessern und Trampen durch Neuseelands wunderschönen Süden. Ich erinnere mich gerne daran zurück und denke zugleich, was es noch alles zu sehen gibt in der weiten Welt. In der Natur unterwegs zu sein, ist schlicht weg bezaubernd.

Mit dieser Radreise werde ich viel neue und spannende Abenteuer erleben können und habe zudem die Möglichkeit meine Sprachkenntnisse im Chinesisch und teils auch im Uighurisch zu verbessern. Es ist toll die Gelegenheit zu haben die Sprachen ernsthaft anzuwenden, vielleicht kann uns dies auch an der einen oder anderen Stelle weiterhelfen - die nötige Überzeugung zu leisten. ;)

 

Jens

profile jkDas Fahrrad ist meine Leidenschaft. Das Rad ist mein stetiger Begleiter, auch wenn es mich noch nicht auf so weite Touren begleitet hat wie Björn. Größtenteils bin ich zusammen mit meinem Bruder auf den Straßen und im Gelände rundum Berlin anzutreffen oder auf kleineren Touren innerhalb Deutschlands. Ansonsten hege und pflege ich meine - und viele andere ;) - Zweiräder mit viel Sorgfalt, was den positiven Effekt des Geld sparens mit sich bringt; ein wichtiger Bestandteil des Studentenlebens.

Die Affinität zum Reisen begann vor gut 10 Jahren mit einem Urlaub in China. Seitdem sind meine Freundin und ich viel auf der Welt umher gereist und haben uns neben Asien, den Norden Afrikas, Mittel- und Nordamerika und Teile Europas angesehen. Meine Freundin brachte mir auch das Campen näher. Auf all den Reisen hat Asien stets einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weswegen ich auch gerne dahin zurückkehren möchte. Diese Reise von Berlin bis nach Peking bietet mir die Möglichkeit viele Kulturen, interessante Menschen, aber auch mich selber näher kennen zu lernen.   

 

Wie kam es zu dieser Reise?

Sehnsüchte und Träume hat jeder, so eben auch wir. Als ich Ende Mai 2011 von meiner Reise zurückkehrte, fragte mich Jens, wo ich als nächstes gerne hin möchte. Es brauchte nicht viele Worte:

"Ich würde liebend gerne mit dem Rad von Berlin in Richtung Osten durch den Himalaya fahren oder auch sehr gerne durch Süd-/Nordamerika reisen."

Schon hatten wir einen Plan, denn das waren genau die Touren, die auch Jens gerne einmal machen möchte. Anfang 2015 soll es nun soweit sein. Wir werden uns auf diese Tour, von Berlin nach Peking in den verbleibenden Monaten vorbereiten und die Details genauer abstecken. Ein bisschen Planung muss eben doch sein.